Willkommen auf forceofwill.de Geld machen Tradingcardgames :)

Als 1993 war ein goldenes Jahr für junge Nerds, denn zum ersten Mal hielten wir magische Kräfte in unseren Händen, denn mit Magic The Gathering erblickte ein bis dato einzigartiges Spielkonzept das Licht der Welt. Die Fazination von Magic und Tradingcardgames im Allgemeinen entsteht aus der schier unendlichen Freiheit mit der
individuelle Kartendecks erstellt werden können, so dass jeder Zauberer sein ganz persönliches Deck entwickelt.

Nicht nur bei den Fans war MTG ein voller Erfolg, Wizards of the Coast hatte mit Magic
den ganz großen Wurf gelandet, die Sammelleidenschaft der Beschwörer war schier unglaublich. Innerhalb von ein bis zwei Jahren bzw. spätestens nach dem Erscheinen der ersten nicht-englischen Editionen hatte sich Magic am Fantasyhimmel fest etabliert. Die komplette Branche versuchte am Erfolg des neuen Sterns teilzuhaben, Reaper Miniatures
produzierte aufwendige Counter, die ersten Schutzhüllen speziell für Magickarten wurden
entwickelt und viele Rollenspiele folgten mit eigenen Tradingcardgames…

Ich kann mich kaum erinnern wie oft wir in der Pause keine Schokoriegel kauften und das
ungeliebte Brot von zuhause ;)  gegessen haben um nach der Schule das “erhungerte” Geld
frisch in Magickarten anzulegen. Für einige von uns sollte sich diese Investition Jahre später auszahlen, ein Karton alter Magickarten der Beta und Alphaedition oder der
ersten Erweiterungssets konnte in den 2000ern schon mal für ein neues Auto sorgen!
freilich wurden die meisten von uns von den älteren Mitschülern beim Tauschen der Karten gnadenlos ausgenommen ;) (ein Grundprinzip des Investierens ist immer mehr
über das Investitionsgebiet zu wissen als der durchschnittliche Marktteilnehmer).

Das Magic der frühen Neunziger war auf Kreaturen zentriert Serraengel (eine starke weiße Karte) die heute vom Powerlevel nur grober Durchschnitt wäre, konnten auf den ersten Turnieren alles plattbügeln und kosteten soweit ich mich erinnere 8 Mark oder noch mehr  (heute ist die Karte evtl. 50 Cent wert); viele Zauberkarten die heute dreistellige Summen erziehlen, waren für viel weniger zu haben.

Das Erweiterungsset ICE AGE habe ich persönlich sehr enttäuschend in Erinnerung,
besonders ärgerlich war es eine besonders garstige blaue Karte in seinem Boosterpack zu
finden, Force of Will ist ein blauer Zauberspruch der es erlaubt einen gegnerischen Zauber zu neutralisieren, mit 5 Mana waren die Kosten den Spruch zu spielen sauteuer.
Mann muss wissen, dass derselbe Effekt auch durch einen Zauber mit 2 Mana erreicht werden konnte.

Force of Will hatte aber einen Regelzusatz, statt mit Mana konnte mann den Zauber auch mit einem Lebenspunkt und dem Abwurf einer blauen Karte aus der Hand bezahlen.
Das war mal richtig schlecht, denn Handkarten sind eine wichtige
Ressource und bei 0 Lebenspunkten hat man verloren. Also eine schaurige Karte die
kaum jemand haben wollte, bis… ja bis neue Zauberkombinationen es möglich machten
den Gegner in einer Runde komplett zu besiegen, solche Decks sind oft sehr spezialisiert und wenn man die entscheidende Kombo verhindern kann ist der Sieg oft sicher, durch
diese sogenannten One Turn Kill Decks wurde Force of Will auf einmal zu einer der besten
Karten im gesamten Sammelkartenspiel und der Preis schoß dementsprechend durch die
Decke.

Force of Will war keine seltene Karte (Rare) sondern gehört in die zweite Seltenheitsstufe (Uncommon) bei 15 Karten sind in der Regel 1 Karte Rare, 3 Karten ungewöhnlich (Uncommon) und 11 Karten gewöhnlich (common). Mit rund 50 Euro Kaufpreis pro Karte
gehört Force of Will nun zu den teuersten Uncommon Karten überhaupt.

Während es wohl nicht leicht war den Preisanstieg von Force of Will im Tradingcardgame MTG vorauszusehen, so gibt es doch immer wieder Möglichtkeiten durch den Ankauf der
richtigen Karten von zukünftigen Entwicklungen zu profitieren. In diesem Sinne
sollen in diesem Blog ein paar interessante Anekdoten und auch alternative Anlagestrategien vorgestellt werden.

Mit fantastischen Grüßen,
MR

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